Ein Projekt des Burgvereins Wredenhagen e.V.

250 Häuser und 9 Straßen in Wredenhagen, Mönchshof, Hinrichshof, Neuhof und Neukrug stellen sich in einem Buch vor. Mitglieder und Freunde des Burgvereins Wredenhagen, haben fast zwei Jahre an der Fortschreibung der Dorfchronik von 1984 gearbeitet. Mitglieder und Freunde des Burgvereins Wredenhagen, haben fast zwei Jahre an der Fortschreibung der Dorfchronik von 1984 gearbeitet.

 

Die dörfliche Gemeinschaft in Wredenhagen lebt von und für Ihre Vereine und Gruppen. Auf unserer Seite können Sie sie zum Teil näher kennen lernen und jeweils aktuelle Informationen erhalten. Kommen Sie zu uns, besuchen Sie unsere Vereine und nutzen sie das vielfältige sportliche und kulturelle Angebot in unserer Gemeinde. Zur besseren Übersicht haben wir Ihnen an dieser Stelle mal alle Vereine, Verbände und Institutionen in Wredenhagen kurz aufgelistet.

Übrigens: Interessenten und neue Mitglieder sind jederzeit willkommen...

Die ehemalige Meierei Neuhof, auf dem um 1910 ca. 35 Menschen wohnten, bestand aus einem Wohnhaus, Stallungen und einer Scheune. Einst als landwirtschaftlich genutzter Hof, wurde dieser in den 1970er Jahren als Kinderferienlager umgebaut. Mit der Wende ging Neuhof in Privatbesitz über und wurde umfangreich nach bauhistorischen Erkenntnissen umgebaut und saniert. Das kleine Wäldchen wurde liebevoll zu einer Parkanlage umgestaltet. Der ländliche Weg nach Neuhof bis zur Autobahnbrücke wurde 2003 ausgebaut und ist heute

Hinrichshof erreicht man, wenn von der L 24 vor Wredenhagen rechts abbiegt und in Richtung Kieve fährt. Eine alte Kirschbaumallee begleitet sie. Das kleine ehemalige Landgut Hinrichshof gehört zur Gemeinde Wredenhagen und liegt an der Elde. Die kleine Wohnsiedlung besteht heute immer noch aus einem Pächterhaus und drei Ställen sowie aus zwei Erbpachthöfen. Diese wurden durch die heutigen Eigentümer liebevoll umgebaut und modernisiert. Der alte "Kiever Weg" wurde 2004 ausgebaut, damit verbesserte sich die Erreichbarkeit der dort gelegenen Wohngrundstücke.

Neukrug ist das Grenzdorf zum Brandenburger-Land und grenzt mit der Dorfgemarkung direkt an die Wittstocker Heide. Am Weinberg und Galgenberg liegt der kleine Ortsteil der Gemeinde Wredenhagen, durchzogen von der Landesstraße 24 zwischen Wittstock/Dosse und Röbel/Müritz. Der Name könnte von der Bedeutung des Wortes Krug abgeleitet, denn in Mecklenburg nannte man Gaststätten meist Krug oder auch Wirtschaft. Eine alte Postkarte erinnert noch an die Zeit, da der Ortsteil seinen eigenen Krug hatte.

Mönchshof liegt im landschaftlichen Naturschutzgebiet des Mönchsees und hat eine sehr wechselhafte Geschichte erfahren. Zurück in das Jahr 1311. Wärend der Zugehörigkeit von Randgebieten Mecklenburgs zu Brandenburg wurde Kieve durch Markgraf Waldemar an ein am Rhein gelegenes Zisterzienserkloster verschenkt. Das rheinische Kloster erwarb aber bereits im Jahre 1231 den in der Nachbarschaft von Kieve gelegenen Wirtschaftbetrieb, Kotzenhof, später Mönchshof als Geschenk der Fürsten Nikolaus I. v. Werle.

Die Burg „Novum Castum Wenden“, das heutige Kultur, Bildungs- und Tourismuszentrum des Ortes, präsentiert sich auf einer künstlichen Anhöhe. Das die Burg und der Ort wesentlich älter sein müssen, wurde auch bei Forschungsarbeiten festgestellt. Die Ersterwähnung des Ortes am 28.09.1284 ist eine Urkunde, in der Nicolaus von Werle und seine Brüder dem Bürger Heinrich Swartepape zu Plau, für 20 lübische Mark mehrere Pächte aus der Mühle in Plau ausfertigten. Die Gemeinde investierte in umfangreiche, geförderte Baumaßnahmen aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, in die Erhaltung und Umnutzung der Burganlage.

1437 erwarb die Stadt Wittstock 80 Quadratkilometer Wald, Busch- und Kulturland von der Kotze, später Wittstocker Heide, vom Kloster Kampen bei Köln. Nachdem auch Wittstock 1445 die feudalrechtlichen Ansprüche der Mecklenburger hatte anerkennen müssen und Dorf und Gemarkung Kieve sowie das Gut Mönchshof wieder abtreten musste, sah man sich von Seiten des Magistrats genötigt die Dörfer nicht mehr neu besetzen und bewirtschaften zu lassen. 

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