Die Burg „Novum Castum Wenden“, das heutige Kultur, Bildungs- und Tourismuszentrum des Ortes, präsentiert sich auf einer künstlichen Anhöhe. Das die Burg und der Ort wesentlich älter sein müssen, wurde auch bei Forschungsarbeiten festgestellt. Die Ersterwähnung des Ortes am 28.09.1284 ist eine Urkunde, in der Nicolaus von Werle und seine Brüder dem Bürger Heinrich Swartepape zu Plau, für 20 lübische Mark mehrere Pächte aus der Mühle in Plau ausfertigten. Die Gemeinde investierte in umfangreiche, geförderte Baumaßnahmen aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, in die Erhaltung und Umnutzung der Burganlage.

1437 erwarb die Stadt Wittstock 80 Quadratkilometer Wald, Busch- und Kulturland von der Kotze, später Wittstocker Heide, vom Kloster Kampen bei Köln. Nachdem auch Wittstock 1445 die feudalrechtlichen Ansprüche der Mecklenburger hatte anerkennen müssen und Dorf und Gemarkung Kieve sowie das Gut Mönchshof wieder abtreten musste, sah man sich von Seiten des Magistrats genötigt die Dörfer nicht mehr neu besetzen und bewirtschaften zu lassen. 

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